Programm

 

Moderation: Jan-Martin Wiarda

 

Alle relevanten Materialien und Präsentationen finden Sie ab dem 22.09.2020 hier.

 

10:00 Uhr

Die Potentiale studentischer Praktika besser nutzen – eine Herausforderung für Universitäten

Interview: Warum ist das Engagement für Theorietransfer in einem universitären Praktikum notwendig?

Larissa Dickhaut (Stiftung Mercator), Martina Vanden Hoeck (Leibniz Universität Hannover), Prof. Dr. Regina Jucks (Prorektorin für Studium und Lehre, Universität Münster), Andreas Eimer (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und Dr. Ilke Kaymak (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

 

10:20 Uhr

Keynote: Die Bedeutung von Transfer im Kontext von Lehre, Didaktik und Studium

Professor Dr. Tobias Schmohl (Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe) mit anschließender Diskussion

 

11:00 Uhr

Kaffeepause

 

11:30 Uhr

Präsentation: Modell zur Förderung der Transferkompetenz in einem Praktikum

Clara Waldermann (Leibniz Universität Hannover) Andrea Schröder (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und Christine Buchwald (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) mit anschließender Diskussion

 

13:00 Uhr

Mittagspause

Es besteht die Möglichkeit, Videos der im Projekt entstandenen E-Learning-Einheit sowie Impulsvorträge von Dr. Iris Männle (Universität Marburg), Christiane Dorenburg (Freie Universität Berlin) und Ludmilla Aufurth (Freie Universität Berlin) anzusehen. Die Veröffentlichung erfolgt am Veranstaltungstag.

Dr. Iris Männle – Alles unter einem Hut!? Praktika gestalten zwischen studentischen Motivationen, Arbeitgeberinteressen und universitären Ansprüchen

Christiane Dorenburg/ Ludmilla Aufurth - Qualität sichern, Lernerfolge messen, Informations- und Beratungsangebote gestalten – das Projekt Kompetenzentwicklung in Praktika an der Freien Universität Berlin

 

14:00 Uhr

Keynote: Die Bedeutung außeruniversitärer Lernorte im Kontext studienbegleitender Praktika

Dr. Claudia Schlager (Eberhard Karls Universität Tübingen) mit anschließender Diskussion

 

14:40 Uhr

Sessions: Chancen für eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis

(Auswahl erfolgt im Rahmen der Tagung)

  • Zusammenarbeit mit Studierenden: Praktika mit integriertem Transferaspekt planen
    Projektteam (Leibniz Universität Hannover)

  • Zusammenarbeit mit Lehrenden: Transfer in Lehrveranstaltungen integrieren
    Projektteam (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

  • Zusammenarbeit mit Arbeitgeber*innen: Praktikumsplätze mit Transfer gestalten
    Projektteam (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

 

15:40 Uhr

Fazit und Ausblick

Ende gegen 16 Uhr

 

 

Downloads

Referent*innen

 

Die Referent*innen werden in der Reihenfolge Keynotes, Moderation, Gastgeber*innen und Video-Impulse genannt.

 

 

Dr. Tobias Schmohl

ist seit 2018 Professor für Hochschuldidaktik der TH Ostwestfalen-Lippe mit Anbindung an die Fachbereiche Medienproduktion und Wirtschaftswissenschaften. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Lernzentrums Lemgo und koordiniert die didaktische Begleitforschung des BMBF-Projekts PraxiS OWL. Seit 2015 forscht und lehrt er daneben als PostDoc am Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen der Universität Hamburg. Zuvor war er geschäftsführender Programmdirektor an der Zeppelin Universität Friedrichshafen und leitete ein Online-Modul „Virtuelle Rhetorik“ an der Universität Tübingen. Er ist Mitherausgeber der Sammelbandreihe TeachingXchange sowie der Zeitschrift Application-Oriented Higher Education Research.

Dr. Claudia Schlager

ist Empirische Kulturwissenschaftlerin und leitet seit 2018 an der Universität Tübingen den Career Service, zu dem auch der Arbeitsbereich Service Learning und die fachübergreifenden Schlüsselqualifikationsangebote zählen. Nach freiberuflichen Tätigkeiten im Museumsbereich war sie von 2002 bis 2011 in interdisziplinären Forschungskontexten tätig, ab 2010 auch mit dem Schwerpunkt fachübergreifender Lehre. Sie konzipierte und implementierte kompetenzorientierte interdisziplinäre Lehr-/Lernformate mit hohem Praxisbezug an der Hochschule Coburg. Ihr ist die forschende Begleitung und Evaluation von Lehr-/Lernszenarien ein Anliegen, weshalb in Tübingen für Service Learning qualitative Evaluationsinstrumente entwickelt wurden, die auch die Praxispartner mit einbeziehen.

Dr. Jan-Martin Wiarda

Jahrgang 1976, ist freier Journalist und bekannt für seinen Blog www.jmwiarda.de zu aktuellen Themen aus Bildung und Wissenschaft. Zuvor war er Pressesprecher und Kommuniktionschef der Helmholtz-Gemeinschaft und lange Jahre Redakteur und stellvertretender Ressortleiter der Wochenzeitung „DIE ZEIT“. Er studierte Politologie, Volkswirtschaft und Soziologie sowie Journalismus in München und Chapel Hill (USA). Er promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Larissa Dickhaut, M.A.

arbeitet seit 2012 als Projektmanagerin bei der Stiftung Mercator und verantwortet dort das Handlungsfeld „Erfolgreich Studieren“. Zuvor war sie in verschiedenen Positionen im Bildungs- und Wissenschaftsmanagement tätig, unter anderem in der Internationalisierung der Hochschulbildung. In ihrer Tätigkeit bei der Stiftung Mercator setzt sie sich auch für das Thema Bildungsgerechtigkeit ein – insbesondere benachteiligte Kinder und Jugendliche sollen dabei unterstützt werden, den für sie individuell passenden Bildungs- und Berufsweg zu finden.

Prof. Dr. Regina Jucks

ist seit 2018 Prorektorin für Studium und Lehre der WWU Münster. Im Anschluss an ihre wissenschaftliche Qualifikation als Psychologin (Diplom 1997, Promotion 2001, Habilitation 2005 in Münster) wurde sie 2008 an die Goethe Universität Frankfurt auf eine Professur für Pädagogische Psychologie berufen. Aktuell ist sie Professorin im Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung der WWU Münster. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Analyse und Gestaltung von Kommunikation und Interaktion in digitalen Lehr-Lern-Kontexten. (Foto: © WWU – Peter Wattendorf)

Martina Vanden Hoeck, M.A. (B)

hat an der K.U. Leuven in Belgien Anglistik und Germanistik studiert. Nach verschiedenen beruflichen Stationen im internationalen Marketing wechselte sie 2001 an die Leibniz Universität Hannover und leitet dort die Zentrale Einrichtung für Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre, deren Schwerpunkte die Schlüsselkompetenzen, inkl. Career Service, der E-Learning-Service und die Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre sind. Weiterhin ist sie Redaktionsmitglied der career service papers (csp).

Mirjam Reale, M.A.

hat Germanistik und Sozialpsychologie mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie studiert. Ihre Abschlussarbeit hat sie zu dem Stellenwert sozialer Kompetenzen bei der Personalauswahl in Unternehmen verfasst und ist seit 2003 an der Leibniz Universität Hannover. Innerhalb der Zentralen Einrichtung für Qualität in Studium und Lehre (ZQS) leitet sie die Abteilung Schlüsselkompetenzen , wo auch der Career Service und das Projekt Potentiale studentischer Praktika verortet ist. Im Fokus ihrer Tätigkeit steht insbesondere der strategische Auf- und Ausbau von studien- und berufsrelevanten Schlüsselkompetenzen in der Universität und deren Verankerung und Sichtbarkeit in den Curricula. Sie ist aktiv in den Berufsverbänden CSND (Career Service Netzwerk Deutschland) sowie in der Gesellschaft für Schlüsselkompetenzen.

Andreas Eimer, M.A., M.Sc.

war nach Abschluss seines Studiums in Englisch, Deutsch und Soziologie an der Universität Münster und einem anschließenden Tageszeitungsvolontariat zunächst mehrere Jahre in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Aus diesem Bereich wechselte er an die Universität Münster, an der er seit 1998 Leiter des Career Service ist. Berufsbegleitend absolvierte er an der University of London ein Studium in Career Management and Counselling/Organizational Psychology, das er 2009 mit dem M.Sc. abschloss. Zudem machte er jeweils mehrjährige Weiterbildungen in Beratungsmethoden und Klärungsorientierter Psychotherapie. Seit 2015 berät er im Auftrag des BMBF und des DAAD Hochschulen und Hochschulministerien in Nordafrika, dem Nahen Osten und Südostasien zu Employability. In seiner Funktion als Leiter des Career Service ist Andreas Eimer tätig in Lehre, Beratung und strategischer Entwicklung.

Dr. Ilke Kaymak

leitet den Career Service an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, ist promovierte Psychologin, psychodynamischer Coach und Organisationsentwicklerin. Sie verfügt über Berufserfahrung aus Personalberatungen und war vor ihrer Tätigkeit an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf als Research- & Recruiting-Leiterin in einer spezialisierten Personalberatung tätig. Auch im Rahmen des Projekts hat sie sich intensiv mit Konzepten zum Thema „Transfer“ auseinandergesetzt. Im Zentrum ihres beruflichen und wissenschaftlichen Interesses sind sowohl die Themenfelder „Studienerfolg und Berufseinstieg“ als auch „Studienzweifel und Unterstützungsmöglichkeiten“.

Clara Maria Waldermann, M.A.

hat Sozialwissenschaften im Bachelor und im Masterstudium Atlantic Studies in History, Culture and Society an der Leibniz Universität Hannover studiert. Innerhalb ihrer Studiengänge absolvierte sie fünf Praktika in verschiedenen Non-Profit-Organisationen in Hannover, Berlin und Buea/Kamerun und führte nach ihrem Studium stiftungsgeförderte Projekte für einen großen Umweltverband durch. Seit 2018 ist sie als Mitarbeiterin im Career Service der Leibniz Universität Hannover für das Kooperationsprojekt „Potentiale studentischer Praktika besser nutzen“ tätig und insbesondere für die Projektzielgruppe der Studierenden verantwortlich. (Foto: © Christian Wyrwa / ZQS)

Andrea Schröder, M.A.

hat Geschichte und Soziologie an der Universität Münster studiert und ihre Abschlussarbeit zur Mobilität deutscher Studierender in den gestuften Studienstrukturen geschrieben. Seit 2004 arbeitet sie im Career Service Münster und hat sich mit diversen Weiterbildungen (u.a. Personzentrierte Beratung nach Rogers und Laufbahnberaterin nach dem Zürich-Mainzer-Modell) für die Beratung und Lehre in den Bereichen Praktika, Bewerbung und Berufsorientierung qualifiziert. Mit Lehrenden in den Fächern arbeitet sie eng an der Verzahnung von Theorie und Praxis in studienbegleitenden Praktika.

Christine Buchwald, M.A.

ist seit August 2019 Projektmitarbeiterin im Projekt „Potentiale studentischer Praktika“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zuvor hat sie an der Universität Koblenz-Landau in einem Mentoringprojekt Schülerinnen mit Migrationshintergrund und aus Nicht-Akademikerfamilien im Übergang zwischen Schule und Studium oder Beruf unterstützt, wie auch als Lehrende und Praktikumsbeauftragte Studierende im Rahmen des Wahlfachs „Diversity Management“ auf Praktika vorbereitet und zur Reflexion angeleitet. Im Projekt lag ihr Fokus auf dem dialogorientierten und adressatengerechten Austausch mit Arbeitgeber*innen.

Ludmilla Aufurth, M.Sc.

ist Systemische Coach und Sozialwissenschaftlerin (M. Sc.) mit Schwerpunkt in empirischer Sozialforschung und Statistik sowie fachlichem Fokus auf Organisations- und Personalmanagementforschung. Für den Career Service der Freien Universität Berlin setzt sie seit Oktober 2018 das Projekt „Kompetenzentwicklung in Praktika“ um. Sie arbeitet in diesem Rahmen an der Evaluation und Qualitätsentwicklung studentischer Praktika und der konzeptionellen Weiterentwicklung begleitender Lern- und Beratungsformate für das Berufspraktikum. Darüber hinaus ist Ludmilla Aufurth seit 2014 in der Karriereberatung und als Trainerin tätig.

Dipl.-Psych. Christiane Dorenburg

ist Diplompsychologin mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie und seit 2004 Leiterin des Career Service der Freien Universität Berlin. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der empirischen Sozialforschung, im Weiterbildungs- und Wissenschaftsmanagement an Hochschulen sowie als Trainerin mit den Schwerpunkten Kommunikation, Konflikt und Verhandlung. In ihren Verantwortungsbereich im Career Service fallen u. a. die Themen Qualitätssicherung studentischer Berufspraktika im In- und Ausland sowie die Entwicklung überfachlicher berufsorientierender Qualifizierungsangebote für Studierende und deren Integration in die Bachelor- und Masterstudiengänge.

Dr. Iris Männle

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Praktikumsbeauftragte am Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Im Zentrum ihres wissenschaftlichen Interesses stehen insbesondere die erziehungswissenschaftliche Professionalisierungs- und Hochschulsozialisationsforschung, welche grundlegende Fragen von pädagogischer Professionalität mit der (Organisation von) (Aus-) Bildung Studierender verbindet sowie auf selbstreflexive Verständigungsprozesse in Disziplin und Profession zielt.